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Das neue Abenteuer

SHADOWLAND 2 - Das neue Abenteuer

Die neuen Abenteuer im Schattenland der US-Tanzkompanie Pilobolus spielen in der Zukunft. Menschen in einer Fabrik stapeln mechanisch-stumpf Berge von Kartons, zack-zack, öffnen streng verboten! Ein Aufseher treibt sie an. Aber einer der Kartons schleicht dem Arbeiter Fess entschlossen hinterher. Der kann nicht widerstehen, öffnet den Karton und entdeckt darin ein zauberhaftes Vogelwesen, eine Art Straußenbaby – flimmernd, flaumig, magisch und schutzsuchend. Es rührt Fess. Gemeinsam mit seiner Freundin rettet er das Baby vor dem Kartonkäfig. Zu dritt flüchten sie, durchstreifen den Himmel, die Erde, das All, werden bedroht, gefangen, befreit. Geraten immer wieder in Gefahr auf ihrer Reise durch verborgene Landschaften der Phantasie.

Anders als die Ur-Version von „Shadowland“, die meist zwischen einer Lichtquelle und einer großen Leinwand changiert, sind jetzt mehrere Screens gleichzeitig im Einsatz. Die acht Akteure werden häufiger als Tänzer sichtbar, enthüllen die Geheimnisse des Schattenspiels für das Publikum. Manchmal tanzen sogar die Leinwände. „Shadowland 2 - das neue Abenteuer“ begann seine Reise im Sommer 2016 in Berlin.

Mit ihrer ersten abendfüllenden Inszenierung „Shadowland“ erreichte die USamerikanische Tamzkompanie Pilobolus aus Connecticut mehr als eine Million Zuschauer. So viel Erfolg verlangt eine Fortsetzung – „Shadowland 2 – Das Neue Abenteuer“, uraufgeführt im Juli 2016 in Berlin. Es entwickelte sich unter Leitung des Kreativteams um Pilobolus-Gründer Robby Barnett, mit Itamar Kubovy, Renée Jaworski, Matt Kent und SpongeBob-Autor Steven Banks (Plot), musikalisch in Szene gesetzt von dem Singer-/ Songwriter David Poe. Gemeinsam verhalfen sie schon dem ersten Schattenland-Abenteuer zum Erfolg. Die neue Inszenierung schafft noch eine andere Dimension, spielt in einer düsteren, bedrohten Umwelt, nimmt den Sprung vom Märchen zu einer Geschichte von gesellschaftlicher Relevanz. Dabei taucht der Zuschauer ein in Dschungelwälder, Musikkneipen und Maschinenwelten, bevölkert von Autos, Vögeln und Robotern. Menschen verknäulen, strecken und verformen sich zu Landschaften, Gebäuden und Fabelwesen. Szenen aus Zirkus, Rockkonzert, Akrobatik und Kino verschmelzen zu einem theatralischen Videospiel, konventionelle Theaterszenen verweben sich mit Schattenbildern. Die virtuelle Welt mit ihren verwirrenden Gleichzeitigkeiten entwickelt als Live-Performance eine eigene Magie.

Das PILOBOLUS Dance Theatre

Das Pilobolus Dance Theatre aus Connecticut gibt es schon seit 1971. Es machte sich schnell einen Namen in der internationalen Tanztheater-Szene, zunächst mit überraschenden kurzen poetischen Stücken, mit rauschhaften Illusionen auf der Bühne. Wahren Weltruhm indes erlangte die Kompanie 2006 mit einem Schattenbild. Damals fragte ein Autohersteller an, ob die Tänzer allein mit ihren Körpern die Umrisse eines Autos formen könnten. Aber ja – die Silhouette des neuesten Hyundai-Modells gelang so täuschend ähnlich, dass Millionen Menschen die witzige Performance im Netz anklickten. Als die Truppe dann noch bei der Oscar-Verleihung 2007 Filme als Schattenbilder zeigte, darunter den berühmten High Heel aus „Der Teufel trägt Prada“, staunte ein Milliardenpublikum.

2009 dann entstand „Shadowland“, ein Grenzgang zwischen Tanz, Schattenspiel und Artistik. Er erzählt von den dramatischen Wendungen im Leben eines Mädchens, das plötzlich mit einem Hundekopf erwacht. Das Stück basiert wie „Shadowland 2“ auf der archaischen Kulturtechnik des Schattenspiels und eroberte in der Pilobolus-Vollendung nun das klassische Theaterpublikum. Der Zauber funktioniert ohne Mimik, ohne Worte, allein mit Bewegung und Musik, doch so ergreifend, dass er Gefühle wie Furcht und Glück auslöst. Hunderttausende Zuschauer in 30 Ländern von Berlin bis Kuwait, von Peking bis Rio, entflammten für die Kompanie, die alle Kontinente bereiste, nur die Antarktis ausließ.

Das PILOBOLUS Kreativteam

Unter der Leitung des bewährten Kreativteams um Pilobolus-Gründer Robby Barnett, bestehend aus Itamar Kubovy, Renée Jaworski und Matt Kent, erneut flankiert von SpongeBob-Autor Steven Banks (Handlungsplot) und Singer-/ Songwriter David Poe (Musik), die bereits dem ersten „Shadowland“-Abenteuer zu seinem enormen Erfolg verhalfen, werden sich auch in dieser zweiten Inszenierung neun Körper strecken und verknäueln, zu Landschaften und Gebäuden formen, dazu Phantasiewesen entstehen lassen. Diesmal taucht der Zuschauer ein in Dschungelwälder, Musikkneipen und Maschinenwelten, bevölkert von Autos, Straußenvögeln, Robotermenschen und Wolkenwesen.

Szenen aus Zirkus, Rockkonzert, Akrobatik und Kino verschmelzen. Gegenüber der Ur-Version von „Shadowland“, die noch hauptsächlich zwischen einer Lichtquelle und einer großen Leinwand stattfand, kommen hier multiple Screens gleichzeitig zum Einsatz, die Choreografien verweben sich mit den Schattenbildern, die „reale“ Welt vermischt sich mit der „Schattenwelt“.

Die Live-Performance nimmt Züge eines dreidimensionalen theatralischen Videospiels an, in der unsere virtuelle Welt mit ihren Bildschirmen und verwirrenden Gleichzeitigkeiten eine eigensinnige Magie entwickelt. Jetzt tanzen sogar die Leinwände. Pilobolus und Semmel Concerts präsentieren stolz die nächste Generation des alten Schattentheaters: „Shadowland 2 - Das Neue Abenteuer“.

PILOBOLUS in der Presse

Im Januar dieses Jahres kehrte das renommierte Pilobolus Dance Theater aus dem US-amerikanischen Connecticut wieder mit seinen neuesten Abenteuern aus dem Reich der Schatten, mit seiner neuen Show „Shadowland 2“, nach Europa zurück und erntet seither grösstes Lob seitens der Presse:
 
„Einfach magisch: die US-Kompanie Pilobolus mit „Shadowland 2“ in Aachen“, titeln die Aachener Nachrichten am 03. Februar. Und lobt weiter: Atemberaubend ist (…) die Art, wie die Tänzer des Pilobolus Dance Theatre mit nichts als ihren Körpern ganze Welten entstehen lassen. […] Elefant und Caféhaus, eine Bar und Londons Big Ben samt Westminster Bridge, Pferd und Fabelvogel, Dschungel, Eiffelturm und Motorroller – all das entsteht in Sekundenschnelle aus Anmut und Körperkraft: präzise, geschmeidig, sinnlich, berührend, witzig. Das ist schlicht Weltklasse, großartig! […] Der kalifornische Singer-Songwriter David Poe steuert die Musik dazu bei, die weit mehr ist als Untermalung, sie stützt und trägt die Story…[…] – wundersam und wunderschön.“ (Aachener Nachrichten vom 03. Februar 2017).
 
Auch die Münstersche Zeitung und die Westfälischen Nachrichten loben: „Fantasievolles Schattenspiel über Fabrikarbeiter“, so die Überschrift. „Man ist Szene für Szene verblüfft, wie die tänzerische Feinmechanik nun den „Vogel Strauß“ als Bardame singen lässt oder einen Raketenflug durchs All simuliert. […] Die Musik von David Poe untermalt all dies sehr effektvoll; dass er Songwriter ist, merkt man an den zahlreichen Songs, die die Handlung kommentieren.[…] Immer wieder wird die Leinwand-Story mit „realen“ Tanzszenen durchbrochen – es wäre auch zu schade, wenn man die tanzenden Zauberkünstler nie zu Gesicht bekäme.“, schreibt Georg Müller-Sieczkarek in der Münsterschen Zeitung  und den Westfälischen Nachrichten vom 02. Februar 2017.
 
Und auch ganz im Norden Deutschlands ist man berührt von der feinsinnigen Show: „Sehr poetisch ist auch der Traum vom glücklichen Leben: Heirat, Schwangerschaft und Heranwachsen der Tochter. In einer wirkungsvollen Beziehung dazu stehen die Lichteffekte, die das Geschehen in wunderschöne Farben tauchen. Eine Darstellung, die ganz ohne Worte auskommt, nur untermalt und getragen von teils rockigen, teils gefühlvollen Songs aus der Feder von David Poe. Die Musik und die Tanzchoreographie sind in enger Verzahnung entstanden. Und das spürt man.“, liest man in der Kreiszeitung und der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 27. Januar 2017.