Häufig gestellte Fragen

Die neuen Abenteuer im Schattenland der US-Tanzkompanie Pilobolus spielen in der Zukunft. Menschen in einer Fabrik stapeln mechanisch-stumpf Berge von Kartons, zack-zack, öffnen streng verboten! Ein Aufseher treibt sie an. Aber einer der Kartons schleicht dem Arbeiter Fess entschlossen hinterher. Der kann nicht widerstehen, öffnet den Karton und entdeckt darin ein zauberhaftes Vogelwesen, eine Art Straußenbaby – flimmernd, flaumig, magisch und schutzsuchend. Es rührt Fess. Gemeinsam mit seiner Freundin rettet er das Baby vor dem Kartonkäfig. Zu dritt flüchten sie, durchstreifen den Himmel, die Erde, das All, werden bedroht, gefangen, befreit. Geraten immer wieder in Gefahr auf ihrer Reise durch verborgene Landschaften der Phantasie.
Das Pilobolus Dance Theatre aus Connecticut gibt es schon seit 1971. Es machte sich schnell einen Namen in der internationalen Tanztheater-Szene, zunächst mit überraschenden kurzen poetischen Stücken, mit rauschhaften Illusionen auf der Bühne. Wahren Weltruhm indes erlangte die Kompanie 2006 mit einem Schattenbild. Damals fragte ein Autohersteller an, ob die Tänzer allein mit ihren Körpern die Umrisse eines Autos formen könnten. Aber ja – die Silhouette des neuesten Hyundai-Modells gelang so täuschend ähnlich, dass Millionen Menschen die witzige Performance im Netz anklickten. Als die Truppe dann noch bei der Oscar-Verleihung 2007 Filme als Schattenbilder zeigte, darunter den berühmten High Heel aus „Der Teufel trägt Prada“, staunte ein Milliardenpublikum.